Presseschau des Tages // 28.3.2018

· Pressestimmen

Nach der Bereitschaft von Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) zu einem Kompromiss beim Werbeverbot für Abtreibungen fordert die SPD-Fraktion nun die schnelle Vorlage eines Gesetzentwurfs seitens der Bundesregierung. "Wir sollten nun zügig zu einem abgestimmten Vorschlag kommen", sagte die SPD-Bundestagsfraktionsvize Eva Högl der "Passauer Neuen Presse" (Dienstag).  Nachdem sich Spahn zunächst nicht gesprächsbereit zeigte, sagte er am Wochenende, er könne sich in der Frage einen Kompromiss vorstellen. Dies begrüßten die Grünen und die SPD.  Högl erklärte weiter, Bundesjustizministerin Katarina Barley (SPD) werde bald einen Entwurf vorlegen.

Die Bundesarbeitsgemeinschaft Wohnungslosenhilfe (BAG W) bietet mit dem Internetportal woundwie.de erstmals einen umfassenden Überblick über Unterstützungsmöglichkeiten in Wohnungsnothilfen in Deutschland. Dabei werden mehr als 1.200 regelmäßig aktualisierte und fachlich geprüfte Datensätze durchsucht, wie die BAG W am Dienstag in Berlin mitteilte.  Geschäftsführerin Werena Rosenke erklärte, dass allen wohnungslosen Menschen ein umfangreiches Verzeichnis an Hilfsangeboten damit zur Verfügung stehe. Menschen, denen der Wohnungsverlust drohe, könnten nun leichter rechtzeitig Beratung finden.  Die Internetseite gebe es bislang auf Deutsch und Englisch. Geplant sei, den Inhalt auch auf Polnisch, Rumänisch, Bulgarisch, Russisch, Türkisch und Serbokroatisch darzustellen. Nach den Worten Rosenkes gibt es eine solche Seite aufgrund fehlender staatlicher Unterstützung erst jetzt. (Familienbund der Katholiken/Sascha Nicolai)